[29.05.2008]
Aktueller Hinweis

Liebe Leserinnen und Leser,
hier zunächst noch ein kleines Beispiel für das, was ich demnächst wieder mal eingehend unter die Lupe nehmen will. Es geht um die Berichterstattung der MZ zu wichtigen kommunalpolitischen Themen, die man dieser Zeitung schon lange nicht mehr allein überlassen darf.

Die in der Öffentlichkeit gestifteten Verwirrungen beispielsweise um die Themen Risch, Künzer und Klärwerk sind nach meiner Auffassung zumindest einer schlechten journalistischen Arbeit geschuldet. Es kommt aber noch mehr dazu und da bin ich wieder bei dem kleinen Beispiel:

Das Thema Schlachthof hat im Vorwahlkampf und dann besonders in der Stichwahl eine große Rolle gespielt. Am 13. Mai hatte die MZ- Leserin N. Reppin einen kritischen Leserbrief zum Artikel „Weiße Felsen am Fleischwerk“ vom 06.05. 08 geschrieben. Das passte offensichtlich einigen Herrschaften nicht in den Kram, denn dieser Artikel wurde erst nach der Stichwahl, am 20.05.08, veröffentlicht.

Am Tage vor der Stichwahl erschien allerdings ein halbseitiger offener Brief von TönniesFleisch. Die Firma wollte sich damit bei der Wählerschaft noch mal so richtig schmackhaft machen und offensichtlich für Rauner werben. Ein gutes Recht der Firma.

Ein Recht der MZ, sich so zu verhalten. Mein gutes Recht, ein derartiges Verhalten dieser Zeitung öffentlich zu kritisieren.

Nun könnte ich seitenlang wiederholen und an diversen eigenen Beispielen dokumentieren, wie fragwürdig sie in ihrem Lokalteil mit Leserbriefen umgeht. Kürzungen, Entstellungen und am Ende ganz Verschweigen führte am Ende dazu, dass ich meine eigene kleine Regionalzeitung gründete, die sich einer stetig steigenden Beliebtheit erfreut.

Meine Offenheit und Ehrlichkeit wird geschätzt. Das führt zu der für mich erfreulichen Realität, dass Leserbriefe an die MZ von den Verfassern als Pressemitteilung auch an mich geleitet werden, wenn man sich wegen des kritischen Inhaltes nicht sicher sein kann, ob sie zeitnah, originalgetreu oder überhaupt erscheinen.

Ich nehme diese Funktion gerne wahr und veröffentliche eine Pressemitteilung von Clemens Schwalbe.

Wegen diversen Anfragen noch ein interner Hinweis:

Von verschiedenen Seiten werde ich darum gebeten, diese Zeitung zu erweitern und auch in einer regelmäßig erscheinenden Druckvariante den Lesern anzubieten. Ich arbeite daran und der erste Schritt wird demnächst eine neue Präsentation als Internetzeitung sein.

Bis dahin. Ihr Hartwig Arps

Presseerklärung von Clemens Schwalbe


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