Presseerklärung

Die neuerliche Diskussion um den Ausgang der Oberbürgermeisterwahl und der Reaktion darauf von Herrn Künzer veranlasst mich zu folgender Stellungnahme:

Zur OB-Wahl sind fünf Kandidaten gegen Herrn Rauner angetreten, um dieses Amt zu übernehmen. Einer dieser Gegenkandidaten, Herr Risch, ist dabei als Wahlsieger hervorgegangen. Wenn ich nun schuld sein soll, dass Herr Rauner wegen meines Stimmanteiles nicht im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erringen konnte, so möchte ich den kühnen Rechnern sagen, dass sie falsch liegen. Ich habe in meinen Wahlaussagen eine grundsätzlich andere Stadtpolitik vertreten als Herr Rauner. Das Wählerpotential, welches ich angesprochen habe, hat eher Herrn Risch Stimmen gekostet, da wir beide ähnliche Vorstellungen von Stadtentwicklung vertreten haben. Die Anti-Rauner-Stimmung, die im Wahlkampf zu spüren war, hat letztendlich zum Wahlsieg von Herrn Risch geführt.

Mit dieser demokratischen Entscheidung müssen sich nun auch die Unterstützer von Herrn Rauner abfinden.

Wenn Herr Künzer nun schon vor Amtsübernahme Vorwürfe gegen den neuen Oberbürgermeister erhebt, er würde Arbeitsplätze verhindern, wenn er nicht das macht was Herr Künzer will, so ist das in meinen Augen erstens ein Erpressungsversuch, den neuen Oberbürgermeister von Anfang an in seinen Entscheidungen einzuschränken und zweitens wahrscheinlich der Frust darüber, dass große Summen an Wahlgeldern für Herrn Rauners Wahlkampf in den Sand gesetzt wurden.

Ich möchte an dieser Stelle dem neuen Oberbürgermeister, Herrn Risch, sagen; Lassen Sie sich durch dieses Getöse nicht einschüchtern, auch ich habe solche Reaktionen von Herrn Künzer erlebt. Herr Künzer und auch alle anderen Wirtschaftsleute in der Stadt werden mit Ihnen sprechen. Man muss sich dazu ja nicht lieben, sondern respektieren.

So appelliere ich an alle, die in Politik und Wirtschaft Verantwortung tragen: Unterstützen Sie den neuen Oberbürgermeister, denn es geht um die Zukunft unserer Heimatstadt. Auch ich werde Herrn Risch meine Unterstützung geben, wenn er sie benötigt.

Clemens Schwalbe
27.05.2008


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