[05.06.2008 - Online 1/3]
Tabula rasa und die Schatten der Vergangenheit

Liebe Leserinnen und Leser,
sie haben sicherlich schon gemerkt, dass ich gerne Sprüche von großen Leuten zitiere. Sprüche, die mit wenigen Worten den Punkt treffen. Gegenüber dem, was Sie danach lesen können, gibt es schließlich auch Solidarität, Anerkennung, Beichten, Erkenntnisse und Ratschläge die ermutigen und ermuntern. Und das in der überwiegenden Mehrzahl. Gott sei Dank.

„Mögen hätten wir schon gewollt, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.“
Karl Valentin.
„Wir können Problem nicht mit den Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben.“ Einstein.

Manchmal könnte man auch glauben, dass es Zeichen des Himmels gibt. Da sitze ich am Dienstag, dem 03.06.08, gegen 21.45 Uhr vor dem Computer und bastle an diesem Text. Ich bin gerade dabei die richtigen Worte zu suchen für das, was da in Weißenfels in Sachen Wahlkampf- Nachwäsche gegenwärtig so abläuft. Im Hintergrund läuft die TV-Sendung Frontal 21.Theo Koll moderiert den glossierten Nachspann an und plötzlich wird Roland Koch (CDU) zitiert:
„Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“ Das ist nicht erfunden. Ich habe sofort gelöscht, was ich stehen hatte und neu begonnen. Also:

Was da beispielsweise der unverbesserliche Betonkopf Bergmann, der armselige Verlierer Riemer, eine Bande von Erpressern und die MZ im Lokalteil sich so erlauben, trifft genau das, was im oben genannten Bild angedeutet wird. Es ist derart starker Tobak, dass es einer deutlichen Entgegnung bedarf. Geschürt durch eine MZ, die keinen Versuch auslässt, um den neu gewählten Oberbürgermeister, der noch nicht einmal sein Amt übernommen hat, zu beschädigen. In wenigen Tagen mehr, als einige ihre Schreiberlinge in 7 Jahren Rauner kritisiert haben. Das ist auch nicht durch ihre Ignoranz und Unfähigkeit zu entschuldigen. Da sollten sich einige doch lieber ihren Kaffeeklatschthemen widmen.

Hier hat sich der untergehende Hofstaat derart demaskiert, dass allgemeines Erschrecken und eine Welle von Empörung unter der Bevölkerung festzustellen ist. Es zeigt sich, wie eine Bande von Gesinnungsgenossen in einer unglaublichen Arroganz der Macht um unsere Stadt gepokert und nun verloren hat. Was muss da im Spiel sein, dass sich Menschen so offenbaren. Sie haben offensichtlich für unmöglich gehalten was nun eingetreten ist, und man kann nur gespannt sein auf die Zeit, wo alle Karten auf dem Tisch liegen werden.

Ich denke daran, wie wir Bürger für Weißenfels und das Aktionsbündnis zur Erhaltung der Altstadt als Nestbeschmutzer diffamiert wurden, weil wir unbequeme Wahrheiten und unerträgliche Zustände kritisiert haben.

Die nun Demaskierten zeigen, was ihnen diese Stadt wirklich wert ist: Nichts. Sie verbreiten Schreckensnachrichten, die in ihrer Verlogenheit durch nichts zu überbieten sind. Der Wahlkampf muss nun herhalten.

Ausgerechnet ein Herr Riemer mit seinen seichten Versuchen, die Massen hinters Licht zu führen, spricht nun von einer unseriösen Wahlkampfführung. Er kann nicht begreifen, dass und warum er vom Wähler abgewatscht wurde.

Für wie dumm muss er die halten, dass er ihnen unterstellt, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Quasi auf Risch und seine Unterstützer herein gefallen zu sein.

Herr Riemer, hier noch einmal: Sie sind nicht gewählt worden, weil man nicht glaubhaft eine Wende fordern kann für etwas, was man vorher selbst mit herbeigeführt hat.

Das hatte der Wähler nicht nur bei Ihnen erkannt. Ich wage die Prognose, dass sie deshalb auch im nächsten Stadtrat nicht mehr dabei sein werden, wenn Sie so weitermachen.

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