[04.03.2010]
Zur aktuellen Lage

Liebe Leserinnen und Leser,
die vorstehende Erklärung von Dr. Klein zeigt wieder einmal, mit welcher Beliebigkeit das Thema Öffentlichkeit seitens Stadtrat und Verwaltung gehändelt wird. Geht es darum Risch zu beschädigen, sind offenbar alle Mittel erlaubt. Wenn Arps in den Weißenfelser Seiten die Öffentlichkeit über wichtige Abläufe informiert, wird seit Jahren von den gleichen Leuten aus allen Rohren geschossen, um zu verhindern, dass an die Öffentlichkeit kommt, was an die Öffentlichkeit gehört.
Zunehmende Anfragen nach gedruckten Ausgaben zeigen mir einerseits gerade deshalb steigendes Interesse an meiner Zeitung. Andererseits ist es derzeit unmöglich, über eine kostenlose und damit auf Werbeanzeigen angewiesene Briefkastenzeitung zu versuchen, dem selbst ins Schlingern geratenen Verbund von Wurstblättern entgegen zu treten.

Der Leser muss also selbst herausfinden, was sich wirklich hinter Schlagzeilen wie z. B. „Vorsichtiger Optimismus auf dem Arbeitsmarkt“ verbirgt. Dazu muss er allerdings wissen, was ich von Betroffenen selbst höre: Hunderte und tausende von Arbeitslosen werden von einer sinnlosen Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahme in die andere transferiert, um entsprechende Statistiken zu beschönigen. Ich gebe mir auch hier Mühe, der allgemeinen Massenverdummung entgegen zu treten.
Lesen Sie deshalb über die wahren Arbeitslosenzahlen hier:

Arbeitslose im Februar 2010

Mir ist bewusst, dass in einer Stadt mit 70% Nichtwählern bei Kommunalwahlen diesen Ignoranten und Desinformierten nur eine vergleichsweise kleine Gemeinde von interessierten und informierten Internetnutzern gegenüber steht. Es kann deshalb nicht verwundern, wenn es immer wieder zu schauerlichen und teilweise bösartigen und gesteuerten Fehleinschätzungen über Ursachen und Wirkungen der jeweils aktuellen Kommunalpolitik kommt.

Dies sind Symptome eines politischen Gesamtsystems, welches am Ende aller Weisheiten angekommen ist und die ganze Palette von Klientelpolitik, Betrug, Korruption, Postenschacher und Massenverdummung offenbart. Von Berlin bis Weißenfels und zurück.

Die Zwischenstation Magdeburg wird uns nach den beginnenden Vorspielen in Sachen Landtagswahl in den nächsten Monaten noch einiges an Possenspielen, Postenschacher und sonstigen Unfähigkeiten bieten und man darf gespannt sein, wie sich das „Stimmvieh“ diesmal verhält.

Nicht nur in aktuellen TV- Talkrunden kann man jedenfalls feststellen: Auch die öffentlich- rechtlichen Medien erkennen immer mehr ihre Mitschuld an der allgemeinen Massenverdummung und versuchen gegen zu steuern, indem sie immer mehr den Mahnern und Kritikern das Forum überlassen. Auch denen, die die heutigen Verhältnisse mit Recht mit dem Untergangsszenario der DDR vergleichen:
Eine Pseudosozialpolitik, die nicht in der Lage ist, nur das auszugeben, was man vorher eingenommen hat. Eine DDR ist daran zugrunde gegangen und eine Bundesrepublik in diesem Zustand wird ihr folgen. Und Weißenfels ist all dem ein Stück voraus, verantwortet von einer schwarz-dunkelroten Koalition im Stadtrat. Wer sich unvoreingenommen mit den Realitäten befasst, muss folgendes zur Kenntnis nehmen:
Hätten Bürger für Weißenfels nach der letzten Wahl die Mehrheit im Stadtrat, würde diese Stadt heute weit besser dastehen:
Ein glaubwürdiges Konsolidierungsprogramm lag auf dem Tisch und hätte die Kommunalaufsicht überzeugt. Bedarfszuweisungen vom Land wären geflossen. (Beispiel Teuchern heute: 1.954.541.- Euro)
Die aktuelle Verschuldung wäre um Millionen geringer. Das E- Werk- Projekt wäre zu Fall gebracht und ein IBA- Projekt in dieser Form wäre beendet. Pseudoprojekte wie das Galerie- und Vereinshaus wären so nicht entstanden, das Thema Seumeverein mit all seinen Ausartungen wäre vom Tisch und das Schwimmbad wäre in der Fertigstellung einer umfassenden Sanierung. Und das sind nur Beispiele. Stattdessen verkommt diese Stadt immer mehr. Das sind leider die Realitäten. Trotzdem: Der Kampf geht weiter!

Bis zum nächsten Mal
Ihr Hartwig Arps


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