[23.09.2010]
Stadtrat:

Historische Neugründung der Fraktion „Landgemeinden“

Per Gesetz wurden zum 1. September 2010 der Stadt Weißenfels die Gemeinden
Burgwerben, Großkorbetha, Leißling, Reichhardtswerben, Schkortleben, Storkau, Tagewerben und Wengelsdorf zwangsweise zugeordnet.

Mit den bereits zum 1. Januar 2010 freiwillig beigetretenen Gemeinden Markwerben, Uichteritz und Langendorf wird der Stadtrat von bisher 36 auf nun insgesamt 49 Stadträte anwachsen. Die 13 Neuen kommen aus 9 Gemeinden mit je einem und aus Großkorbetha und Langendorf mit je zwei Ratsmitgliedern. Diese Zwischenlösung gilt bis zur nächsten Kommunalwahl.
Die Frage nach entsprechenden Veränderungen hinsichtlich der im Stadtrat vertretenen Fraktionen ist nun weitgehend geklärt. Am 21.09.10 trafen sich die von den Gemeindevertretungen gewählten Stadträte. Im Ergebnis des Treffens wurde die neue Fraktion gegründet.

Die Fraktion „Landgemeinden“ besteht aus 8 Mitgliedern.
(Für einen weiteren Kandidaten läuft eine Bedenkzeit)
Als Fraktionsvorsitzender wurde Franz Patzschke aus Tagewerben gewählt,
als sein Stellvertreter Johannes Drewitz aus Großkorbetha.
Die weiteren Mitglieder sind die Damen und Herren
Uwe Horn aus Großkorbetha,
Roland Jänckel aus Reichardtswerben,
Helmut Kühn aus Schkortleben,
Sybille Reider aus Wengelsdorf,
Frau Schetter aus Storkau,
Hubert Schmoranzer aus Burgwerben.

Darüber hinaus wurde folgendes festgestellt:
Die CDU- Mitglieder Günter Fabig aus Markwerben, Bernd Ringmayer aus Leißling und Herr Wolter aus Langendorf integrieren sich in CDU-Fraktion des Stadtrates und Wolfgang Kurtze aus Uichteritz in die Fraktion FDP/Freie Wähler.

Ich habe mich bei den Herren Patzschke, Schmoranzer und Fabig nach den wichtigsten Wünschen und Erwartungen erkundigt. Es ist im Kern eine klare Aussage, bei der sich alle treffen: „Wir wollen eine offene und ehrliche Zusammenarbeit mit allen Fraktionen im Stadtrat zum Wohle unserer gesamten Stadt Weißenfels.“

Insgesamt, wie ich meine, eine gute Konstellation zu Beginn einer bedeutsamen Etappe innerhalb unserer Stadtgeschichte. Unter solchen Vorzeichen sollte vor allem möglich sein, was die Landesregierung und die Koalition von CDU und SPD als wichtigstes Ziel der Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt vorgegeben haben:
Eine umfassende Effizienzsteigerung in Zeiten der Finanznot.

Hartwig Arps


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