[10.11.2010]
Leserbrief

---Ursprüngliche Nachricht---
From: "Hans Klitzschmüller" <hanskli@t-online.de>
To: <h.arps@t-online.de>
Subject: Weißenfelser Seiten

Geehrter Herr Arps.

Es ist schon als schlimm zu bezeichnen wie ein so von sich eingenommener freier Journalist wie Sie, sich im Namen der Pressefreiheit von einzelnen Polemikern vor den Karren ihrer Interessen spannen lässt. Ohne Betroffene zu hören, ohne den Wahrheitsgehalt von Gerüchten zu prüfen, in laufende Verfahren zu Gunsten der einen oder der anderen Seite einzugreifen und wissentlich oder unbedarft Unwahrheiten zu verbreiten entspricht in keiner Weise ihren hohen Ansprüchen an Pressearbeit.

Diese Leute, die seit zwei Jahren mit unbewiesenen Behauptungen hausieren gehen, die sich schon kranker Menschen bedienten um ihre Lügen zu verbreiten, die durch keine, unter normalen Menschen üblichen, Argumente von ihrem schändlichen Tun abzubringen sind, die offensichtlich zu blöd sind die Reichweite ihrer Handlungen zu begreifen. Deren erster Schlag eine Woche vor dem Nominierungsparteitag des Direktkandidaten mit einer Veröffentlichung zwei Jahre alter Anschuldigungen in der MZ scheiterte, wenden sich nun mit dem selben zwei Jahre alten Mist an Sie.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen Informanten Herr Arps. Auch Ihre Veröffentlichung keinesfalls neuer Lügen ist wenige Tage vor einem wichtigen Ereignis der Landtagswahl angesiedelt. "Ein Schelm der böses dabei denkt?"

Die Leute die sie namentlich nicht nennen wollen sind hinlänglich bekannt. Diese erhielten von einem Rechtsanwalt die Aufforderung die Verbreitung dieser Lügen zu unterlassen und benutzen jetzt Sie als Sprachrohr, fühlen Sie sich wohl in dieser Rolle?

Die Schadenfreude mit der sie diese Sache aufgreifen ist nur zu gut nachzuvollziehen. Vermisst man doch in Ihren Veröffentlichungen Beiträge die sich mit den Verlierern unserer Gesellschaft und jenen die sich um diese kümmern befassen.

Nicht vergessen, auch bei diesen unterprivilegierten Menschen, die unschuldig in prekären Verhältnissen leben, wie Empfänger von schon wieder gekürzten Sozialleistungen, Rentner mit Minirenten, Aufstockern, Leute die für Hungerlöhne Vollzeitjobs verrichten, handelt es sich um Bürger in Weißenfels.

Ich wünschte mir, dass Sie auch meine Meinung in Ihrem Organ ungekürzt veröffentlichen. Außerdem stehe ich Ihnen zu einem Gedankenaustausch nach Vereinbarung gern zur Verfügung.

Hans Klitzschmüller


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