[06.02.2011]
Gegen das Vergessen

Liebe Leserinnen und Leser,
bevor ich das Thema Extremismus innerhalb des bisher weitgehend verlogenen Wahlkampfes wieder aufgreife, lesen Sie bitte nachfolgende Beiträge aus Titeln meines Verlages. Ich will damit Argumente in eine Debatte einbringen, die nach meinen Erfahrungen teilweise von Akteuren geführt wird, dessen Niveau nicht über das indoktrinierter Jungpioniere aus DDR-Zeiten hinausreicht.

Ich habe zwei Titel zu diesem Thema verlegt. Lesen Sie aus der aktuellen 4. überarbeiteten und erweiterten Auflage des Titels von Jürgen Möller „Die Stadt Weißenfels im April 1945“ den Textteil aus dem „Anhang des Verlegers“, der im Original mit diversen Farbbildern unterstützt wird. Eine zweite Dokumentation befasst mit dem Titel „Kriegopfer der Stadt Weißenfels im Zweiten Weltkrieg 1939 – 1943“.

Das sind Beiträge als „Signale gegen Vergessen“. Sie wären eine gute Grundlage z. B. für Projektarbeiten in einem regionalen Gymnasium. Ich bin gerne bereit, einen Klassensatz von je 25 Exemplaren im Gesamtwert von ca. 500,00 Euro kostenlos für solche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Ich kann mir auch sehr gut ein Schülerprojekt zum Thema
„Die Geschichte der Jüdenstraße in Weißenfels“ vorstellen, die ja auch einmal „Adolf-Hitler- Straße“ und danach „Friedrich- Engels-Straße“ hieß. Machen muss es jemand – über die üblichen Rituale hinaus! In Zusammenarbeit mit Schulen und unserem Museum könnte auch wieder aufgelegt werden, was schon existierte: Eine Ausstellung zum Thema Kriegsende. Gut geeignet als Dauerausstellung - mit Pflichtbesuch für alle Schulklassen, die sich an einer ständigen Weiterentwicklung eines solchen Projektes beteiligen könnten.

Auf solchen Grundlagen ließen sich dann auch Extremismusdebatten mit Jugendlichen führen - ohne verlogenes Ausgrenzungs- und Verbotsgeschrei gegen unangenehme Themen und Personen von rechts und links - und beispielsweise mit dem Ausbildungsziel, die jeweils aktuelle Politik des Bundeslandes Sachsen-Anhalt zu bewerten oder die Bedeutung von Demokratie und Meinungsfreiheit schätzen zu lernen und zu praktizieren. Das wäre auch ein Weg gegen allgemeine Politik- und Wahlverdrossenheit.
Hartwig Arps

Anhang des Verlegers


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